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Vom Elternbett ins eigene Kinderbett! |
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Sie erwarten Nachwuchs und möchten diesen in einer Woodland-Wiege in den Schlaf schaukeln oder ist ihr Familienzuwachs bereits grösser und äussert den Wunsch nach einem eigenen oder einem neuen Bett? Wir freuen uns, dass Sie sich für Woodland Möbel interessieren. Hier haben wir Ihnen ein paar Gedanken zum Schlafen zusammengetragen:
„Schlafen lernen“ bedeutet, leicht einschlafen und dann weiterzuschlafen. Das Alter, in dem dies möglich ist, variiert stark. Das Schlafmuster eines Babies, vor allem eines gestillten Babies ähnelt seinem Essensmuster: kleine häufige Mahlzeiten der schnell verdaulichen Muttermilch und kurze häufige Schläfchen. Wenn Kinder älter werden, erreichen Sie ganz von selbst eine gewisse Schlafreife. Dies ist der Punkt, an dem der Umzug ins eigene Kinderbett am besten gelingt. |
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Wie können wir diese Entwicklung als Eltern unterstützen ?
Zunächst einmal ist es sicherlich hilfreich, keine Erwartungen zu hegen und
keinen Druck auszuüben. Seien Sie
nicht enttäuscht, wenn ihr Kind in manchen Nächten das schönste Kinderbett
lieber gegen die „Besucherritze“ tauscht. |
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Es gibt sehr wenige
Säuglinge, die alleine einschlafen. Die Schlafstruktur von Erwachsenen und
Kindern sind grundlegend verschieden. Babies sind nicht dazu in der Lage aus
dem Wachzustand direkt in tiefen Schlaf zu fallen. Sie gehen zunächst durch
eine Phase des unruhigen REM Schlafs bevor sich der Tiefschlaf einstellt.
Die Begleitung der Eltern umfasst, dem Kind durch diese Phase zu helfen.
Lassen Sie sich ganz auf das Kind ein, geniessen sie die Nähe, einfach weil
es schön ist und nicht mit dem Hintergedanken, dass es hoffentlich bald
schläft. Sie
können sehr viel Energie sparen, wenn Sie warten, bis das Baby in Ihren
Armen oder an der Brust in den Tiefschlaf gesunken ist, bevor Sie es in sein
Bett umplatzieren. Sie können Gewohnheiten entwickeln, die bei Ihrem Baby
den Schlaf auslösen. Oft sind es Aktivitäten, die das Kind an die
Behaglichkeit des Mutterleibs erinnern, die bei der nächtlichen
Kinderbetreuung hilfreich sein können. Wenn das Herumtragen zu anstrengend
wird, so kann das Wippen auf einem Gymnastikball Erleichterung schaffen. Ein
heisser Tipp ist auch, die Wiege oder das Kinderbett vorzuwärmen. Legen Sie
das Kind nicht mit dem Rücken zuerst ins Bett. Probieren Sie einmal zuerst
mit den Füsschen das Bett zu berühren und das Baby anschliessend über die
Hüfte bis zur Schulter hinlegen und erst zum Schluss auf beide Schultern
abrollen. Die Hand langsam lösen und noch kurz über dem Kind schweben lassen
und ganz langsam entfernen. Viele Babies fühlen sich eingebunden in einen
Pucksacks so wohl wie im Bauch. Zudem verhindert das „Pucken“, dass das Baby
durch den sogenannten „Moro-Reflex“ aufgeweckt wird. Mit einer Wiege können
Sie die Bewegung, die es aus der Zeit der Schwangerschaft kennt, imitieren.
Ihr Baby wird, so hoffen wir, entspannt weiterschlafen, weil es Sie in der
Nähe wähnt.das Kinderbett als Ort der Entspannung
Viele spannende Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie im Buch „Schlafen und Wachen – Ein Elternbuch für Kindernächte“ von Dr. William Sears. ISBN-13: 978-3906675039. Er erläutert aus wissenschaftlicher Sicht, die Struktur des Schlafes beim Erwachsenen und beim Kind. Die Unterschiede dieser beiden Schlaftypen und die zu erwartenden Entwicklungsschritte in den ersten Lebensjahren, können helfen, sich mit durchwachten Nächten zu versöhnen.
Erstmalig auf Deutsch erschienen ist das
Buch mit dem englischen Original-Titel „The no cry sleep solution“. Auf
Deutsch: "Schlafen statt schreien" ISBN-13: 978-3830435037. Die renommierte
Familienberaterin und 4fache Mutter Elisabeth Pantley hat eine Reihe
undogmatischer Tipps und Denkanstösse zusammengestellt. Mit
Schlafprotokollen, Fragebögen und Checklisten finden Sie heraus, was Sie und
Ihr Baby gerade brauchen und wie sich dies besser vereinbaren lässt. Weitere Literaturtipps, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: In Liebe wachsen, vom spanischen Kinderarzt Dr. Carlos Gonzales, ASIN: B000VHR99W, hilft uns, die oft starken Bedürfnisse unserer Kinder zu verstehen und damit besser zu akzeptieren. Die Publikationen von Jesper Juul, einem dänischen Familientherapeuten, nehmen einem die Angst, mit einem respektvollen Umgang innerhalb der Familie, ohne starre Regeln und Strafen, kleine Tyrannen heranzuziehen. Beziehung statt Erziehung lautet seine Devise, die die Bedürfnisse aller Familienmitglieder (auch die des Kindes!) unter einen Hut zu bringen sucht.
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